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Sangha - wir brauchen WeggefährtInnen

Wir wollen ein waches, bewusstes Leben führen, wir haben uns für einen Weg entschieden, können wir diesen Weg alleine gehen?

Es kann sich manchmal recht einsam anfühlen, inmitten einer Welt, einer Gesellschaft die andere Werte als wichtig ansieht, den Weg zur Entwicklung von Freundlichkeit, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut zu gehen.

Wir schauen uns um nach Menschen, die uns begleiten, unterstützen auf unserer Reise zu mehr innerer Freiheit und weniger Reaktivität. Wir kräftigen uns in der Gegenwart von Gleichgesinnten.

Es ist nützlich für diejenigen die von unserer Isolation, Vereinzelung und Vereinsamung im wahrsten Sinne des Wortes profitieren. Wir sind leichter manipulierbar, suchen Zuflucht im Internet, bei sozialen Medien, im Konsum, in immer neuen Trends, Kicks, um bloß nicht Langeweile, Einsamkeit oder Unwohlsein zu spüren.

 

Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst.

Thich Nhat Hanh

 

In der Sangha, der Gemeinschaft von Menschen die unsere Werte teilen, versichern wir uns gegenseitig, dass wir nicht durchgeknallte Außerirdische, idealistische Freaks sind, sondern uns aufrichtig mit der Hinwendung zu einem „guten“ Leben beschäftigen. Wir praktizieren, um Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein. Die Menschen in der Sangha  mögen nicht unbedingt unsere besten FreundInnen sein, aber wir sind füreinander da und drücken gegenseitig aus, dass uns diese Praxis etwas bedeutet..

Wir alle brauchen entspannte Entschlossenheit, Geduld und kluges Bemühen, um unsere Fähigkeit zu Mitgefühl, Güte, Freude und Gelassenheit zu kultivieren.

Unsere Mitpraktizierenden, aber im weiteren Sinn auch alle Menschen mit denen wir zu tun haben, helfen uns dranzubleiben und alle Lebenssituationen als Praxis zu nehmen. Im alltäglichen Trubel verlieren wir manchmal aus den Augen, was uns wirklich wichtig ist, die Sangha erinnert und unterstützt uns darin es gegenwärtig in unserem Leben zu halten.

 

Zuflucht zu Sangha bedeutet wir vertrauen denen, die vor uns auf dem Weg des Erwachens und der Erkenntnis gegangen sind, und denen, die mit uns zusammengehen.
Fred von Allmen – Mit Buddhas Augen sehen

 

Sich ernsthaft um andere zu sorgen, sowohl im privaten wie öffentlichen Leben, würde uns der Welt, nach der wir uns so sehnen, sehr viel näher bringen.

Nelson Mandela

 

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