Warum Meditation? – die Tatsachen des Lebens

 

Was ist allen Lebewesen gemeinsam? Sie wollen glücklich sein.

Das heißt ruhig, energiegeladen, offen, klar, liebevoll, verständnisvoll, tolerant, akzeptierend usw.

Aber irgendetwas läuft schief, haut nicht hin, trotz all unserer Bemühungen:Buddha in Burma

  • Wir bekommen nicht das, was wir wollen - wäre gut für mich
  • Wir bekommen das, was wir nicht wollen- ist schlecht für mich
  • Wir wissen überhaupt nicht was wir wollen- geht mich nichts an.
  • Als erstes erkennen wir, dass es oft nicht so läuft, wie wir es uns wünschen, dass es Schwierigkeiten gibt. Vielleicht erkennen wir, dass es nicht unser persönlicher Fehler ist, sondern dass sich alles ändert, kommt und geht,. Bei allem Bemühen können wir nicht verhindern, dass wir und die Menschen die uns wichtig sind, krank und alt werden, weggehen, dass wir sterben, dass etwas anders läuft als wir es uns wünschen.

Es entsteht Unsicherheit, Unzufriedenheit, Enttäuschung – das können wir wahrnehmen, spüren, erforschen

 

 

  • Wir beginnen innezuhalten, um zu verstehen, was da abläuft, was sind die Ursachen?

Dazu braucht es ein grundsätzliches Verständnis wie das Leben abläuft:

IMS 2017

 

a) sprich alles ändert sich, ein steter Wandel

b) keine geschaffene, entstandene Situation kann uns dauerhaft zufrieden stellen, sie entsteht, vergeht.

c) wir haben letztendlich keine echte Kontrolle, da sitzt niemand im Cockpit.

Weil es anders ist als wir es wollen, sind wir unzufrieden, ärgerlich, frustriert, niedergeschlagen.

 

  • Oft beginnen wir mit Samsara Management, es soll besser werden, aber manchmal werden wir neugierig. Wir lesen inspirierende Bücher, hören berührende Musik, sehen einen Film, begegnen beeindruckenden Menschen, beginnen die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass wir auch anders leben/sein könnten, (mehr) Freiheit mit dem was ist scheint möglich.

      Es braucht überzeugende Inspiration, eine solide Motivation.

      Unsere Unzufriedenheit kann aufhören, wenn wir eine unrealistische Haltung erkennen, verstehen

 

Lotus

  • Wir suchen nach Wegen zu mehr Bewusstheit, innerer Geräumigkeit, zu mehr Freiheit.

Buddhistische Meditationspraxis hat die Absicht zur Befreiung zu führen, d.h. Leiden zu mindern, Glück und Zufriedenheit zu fördern.

Das kann heißen voll in der Welt, im Leben zu sein, wach, im Kontakt, ohne in Strukturen, Gewohnheiten eine trügerische Sicherheit zu suchen. Es geht auf diesem Weg darum das menschliche Potential auszuschöpfen.

Übungsbereiche für ein gutes, ethisches, verantwortliches Leben geben Orientierung.

Den buddhistischen (Übungs-)Weg kann man in folgende Bereiche aufteilen:

  1. den inneren Aspekt – Weisheit (Erkenntnis/ innere Haltung, Absicht)
  2. den äußeren Aspekt – ethisches Verhalten (in Rede, Tun, Lebenserwerb)
  3. den Meditationsaspekt – Bemühen (Achtsamkeit, Sammlung)

Achtsamkeit

 

Achtsamkeit/Gewahrsein ist zentral eröffnet die Möglichkeit den Wandel mitzugestalten.

Buddhistische Meditation mal einfach ausgedrückt:

 

a) den Geist beruhigen

b) das Herz öffnen

c) lernen loszulassen bzw. sein zu lassen

oder anders ausgedrückt:

wahrnehmen, beobachten

entspannen zu- bzw. sein lassen

 

Kannst Du dieser Sichtweise aus eigener Erfahrung zustimmen? Oder ist es nur eine weitere schöne Idee?

 

Das Geheimnis des Lebens ist kein Problem, das es zu lösen gilt, sondern eine Wirklichkeit die gelebt werden will.

                                                           Alan Watts