Unser Leben ist unsere Botschaft. Wir sind die Veränderung die wir in der Welt sehen möchten.
Einen Weg suchen der zu uns passt…….ruhig, geduldig, kritisch
Wir sollten kontinuierlich Achtsamkeit und Gewahrsein entwickeln. Ohne Gewahrsein bekommen wir keine Orientierung und keine aktuellen Rückmeldungen, was gerade los ist und welche Möglichkeiten des Verhaltens uns zur Verfügung stehen. Um einen spirituellen Weg zu gehen braucht es vor allem echtes Interesse (hört sich banal an, aber.....), Motivation, den aufrichtigen Wunsch, die Notwendigkeit der Praxis zu erkennen, Absicht und Richtung klären – es muß uns „ernst“ sein, dann läuft es. Tatsächlich etwas tun, nicht nur denken es wäre eine gute Idee.
Formell:
- formelle Praxis zuhause (regelmäßig, wann und wie lange ist realistisch)
- zu Gruppen, Gleichgesinnten gehen (müssen nicht unsere besten Freunde sein)
- Retreats, Kurse, Selbstretreats (Unterstützung von erfahrenen Menschen ist wichtig)
- Studium, Kontemplation, Auseinandersetzung mit Anschauungen, Lehren,
Reflektion über die eigenen Prioritäten, ein inneres, auch intellektuelles JA zum eigen Weg stärkt und klärt.
- Zuflucht bildet Vertrauen (zu was nehmen wir ansonsten Zuflucht?)
1) eigenes Potential erkennen, realisieren (Buddha)
2) einen Weg gehen, Zuflucht zur Wirklichkeit wie sie ist (Dharma)
3) Gleichgesinnte, WeggefährtInnen (Sangha) suchen und sich gegenseitig unterstützen.
- Ethik zu praktizieren, zu üben ist das Fundament, wir möchten vertrauenswürdig durch die Welt gehen.
- Motivation, Prioritäten, Absicht, Richtung im Leben klären - was ist uns wirklich wichtig......
„Wir müssen auch aus den Fehlern anderer lernen, denn wir leben nicht lange genug, um sie alle selbst zu machen“
Groucho Marx
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
- kleine Erinnerungen (tiefer Atmen bei Stress, Gehmeditation im Supermarkt, Bilder, Zitate, Lenkrad wirklich anfassen, Telefonklingelmeditation, vorm Essen innehalten, an irgendwelchen Punkten innehalten, was ist gerade Sache!? - Abwasch, Sport, U-Bahn, Weg zum Bus usw.) kreativ im Umgang mit der Alltagspraxis, wo können wir aufwachen, Körper spüren im Sitzen, Stehen, Liegen – Hören, entschleunigen, vereinfachen (mono-tasking statt multi-tasking)
- Gut für sich sorgen (Körper, Geist) Freiräume schaffen, Badewanne aufsuchen, darauf achten welchen Input wir haben (Medien,Film, Fernsehen, Bücher, Unterhaltungen, Multi-tasking, Smartphone), eigene Grenzen beachten, vereinfachen
- Inspiration, Anregung suchen, wo immer man sie findet, hilfreiche Gewohnheiten, kleine Pausen nutzen (Dharma-Lektüre Morgens) Vorträge hören, Dharma-Bücher, Filme, Kunst, Natur
- Engagement für das was uns wichtig ist, auch gesellschaftlich, Initiativen (Umwelt, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Soziales) unterstützen
- Mit Interesse auf schwierige Situationen eingehen, als spirituelle Herausforderung anne
hmen (wieder einen Mist entdeckt) anspruchsvoll, nicht nur als lästig abtun.
- Humor, Leichtigkeit, Entspannung, Lebensfreude kultivieren
Das zu bekommen was ich nicht möchte und das was mich daran hindert mein Verlangen zu befriedigen – an diesen Orten findet mein Geist den Treibstoff für Unglück, Ärger, der mich dann wiederum bedrückt.
Wir alle möchten unser Leben so vollständig wie möglich leben. Deshalb müssen wir lernen, dort zu sein, wo das Leben stattfindet, nämlich genau hier, jetzt.