Leiden – der Geist der unfähig ist seinen Frieden mit der gegenwärtigen Erfahrung zu sein.
Irgendetwas stimmt nicht, Angst, Stress, Unzulänglichkeit, Leiden, Schmerzen, Frustration, Verzweiflung, Unbehaglichkeit
- nichts unter den erschaffenen, entstandenen Dingen des Daseins gibt eine
immerwährende Befriedigung
- das Leben ist fragil, in diesem Körper sind wir der Möglichkeit des
Leidens ausgesetzt
Wir erkennen, dass es oft nicht so läuft, wie wir es uns wünschen, dass es Schwierigkeiten gibt. Es ist nicht unser persönlicher Fehler ist, sondern alles ändert sich, kommt und geht. Bei allem Bemühen können wir nicht verhindern, dass wir und die Menschen die uns wichtig sind, krank und alt werden, weggehen. Beziehungen entstehen, verändern sich, lösen sich auf. Wir haben uns bemüht den Job, die Beziehung, die äußeren Umstände zu schaffen, die es dann letztendlich bringen. Aber das Auto bricht zusammen, der Super-Job stresst, die KollegInnen nerven, die Liebe zerbricht oder ….... füll die Leerstellen mit eigenen Erfahrungen.
Wir begegnen dem Tod in Form einer lebensbedrohlichen Krankheit oder durch das Leiden von Menschen die uns nahe stehen.
Kurzum es läuft anders als wir es uns wünschen.
Die Zustände von Dukkha sind zahlreich und vielfältig. Es tritt in vielen Formen auf: als Kummer, Traurigkeit, Unzufriedenheit, Gram, Jammer, Tränen, Frustration, Schmerz, Elend, Agonie und noch vielen weiteren.
Es werden drei Arten des Leidens (dukkha) beschrieben:
Unmittelbares Leiden - dukkha dukkhata
· Schmerz, leidvolle Geisteszustände
· Unangenehme und schmerzhafte Erfahrungen, die sowohl den Körper als auch den Geist betreffen.
· Krankheit, Alter, emotionale Schmerzen, die vielen kleinen unangenehmen Situationen die uns begegnen, nicht bekommen was wir möchten, bekommen was wir nicht möchten.
Leiden der Vergänglichkeit - viparinama dukkhata
· Leiden des Wandels
· Eigentlich angenehme Erfahrungen vergehen, verändern sich
· Alles Entstandene vergeht, verändert sich
Potentielles Leiden - sankhara dukkhata
· das allem innewohnende Leiden
· alle entstandenen Dinge, ob Personen, Gegenstände oder Erfahrungen haben das Potential, uns unglücklich zu machen, und irgendetwas in uns weiß es.
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Wo liegt das Problem?
Dukkha ist das Leiden, das entsteht, wenn wir die Dinge anders haben wollen, als sie gerade sind.
Anstatt in die alte konditionierte Gewohnheit zu fallen Ärger oder Furcht als schlecht anzusehen, sehen wir sie als Zustände des Leidens. Das erlaubt uns mit Mitgefühl zu antworten statt mit Ablehnung und Hass.