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Die wirkliche Arbeit – the real work

Wir können Menschen nichts beibringen, wir können ihnen nur helfen es selbst zu entdecken.

Galileo Galilei

 

Wir bringen mehr Ruhe in den Geist (Samatha-Sammlungsmeditation) und beziehen allmählich wir immer mehr Erfahrungen ein, öffnen das Gewahrsein (Vipassana-Einsichtsmeditation)

 

Auf welche Bereiche richten wir unsere Aufmerksamkeit?

Wo geschieht das Leben?

Der Atem bewegt sich/uns.

Körperempfindungen, physischer Schmerz (Körperachtsamkeit) entstehen

Geräusche werden wahrgenommen

Gefühle, Emotionen bewegen uns.

Gedanken kommen und gehen, oft ungerufen.

Stimmungen ändern sich, die innere Wetterlage beeinflusst unsere Wahrnehmung.

Schließlich befragen wir alle Sinneserfahrungen, Sehen, Schmecken, berühren usw., sind präsent dafür, lernen.

 

Meditieren heißt: mit aufnahmefähigem Herzen lauschen.

Buddha

 

Wir nehmen achtsam wahr und lernen dranzubleiben und erkennen das Wesen des Lebens durch Gewahrsein:

 

- Den Wandel, die Vergänglichkeit (anicca)

 

- Die Unfähigkeit der jeweiligen Erfahrung bleibende Erfüllung zu schaffen (dukkha)

 

- Es gibt kein festes, unabhängiges, unveränderliches Selbst, niemand dem die Erfahrung gehört, keine Kontrolle nur Übereinkunft (anatta)

 

Ist das so? Wo in unserem Leben können wir das bestätigen? Oder ändert sich doch manches nie? Gibt es einen Glückszustand der bleibt? Sitzt da doch eine/r hinter meiner stirn, in meinem Herzen? Check it out.

 

Um sich die neuen Augen, die wirklichkeitsgerechten Sichtweisen anzueignen, müssen wir uns konsequent üben. Die Preisfrage, vor allem an die Erfahrenen unter uns, lautet: Brauchen wir unsere Praxis wirklich zu diesem Zweck? Oder ziehen wir es vor, ungestört zu ‘meditieren‘?

Fred von Allmen

 

Wir nehmen wahr und erfahren (echt jetzt oder steht das einfach auf dem Lehrplan der Biuddhisten!?):

 

Anhaften, Festhalten             -                             Ablehnen, Aversion

                                        schafft Leiden

 

Loslassen                               -                             Annehmen 

                                            Befreit

 

Der Hintergrund der ganzen Meditationsgeschichte ist der Lernprozess der Wirklichkeit gemäß zu leben. Wozu sonst sollte es gut sein?

Können wir das bestätigen aus unserer eigenen unmittelbaren Erfahrung oder klingt das gut, passt aber nicht für uns. Um ein eindeutiges Ja zu finden müssen wir es tun, nicht nur denken, dass das ein guter Gedanke ist.

 

Das Dharma der Weisheit, zu dem wir erwachen können, ist die Wahrheit, die genau dort ist, wo wir sind - wenn wir uns von unseren Fantasien und Erinnerungen lösen und uns auf die Wirklichkeit der Gegenwart einlassen.

Jack Kornfield

 

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