Wir begeben uns in die Meditationsposition (Sitzen, Stehen, Liegen, Gehen) kontaktieren die Atmung als unseren Anker und nehmen uns einen Moment Zeit, um die innere Stimmung zu erspüren. Welches Klima herrscht da? Was ist unser Geisteszustand: Haß, Mitgefühl, Freude, Verwirrung, Sammlung, Zerstreutheit, Freude, Angst, Interesse, Langeweile, Ärger, Gelassenheit, Verlangen, Anhaften, Sehnsucht, Zufriedenheit, Mitfreude, Neid, liebevolle Güte, Hass, Verwirrung, Klarheit. Sind wir ok damit oder ist da Verlangen (möge es doch bleiben, sich verstärken) oder Widerstand (weg mit dir)? Was ist da los? Was denken wir darüber oder können wir es beim Spüren belassen……
Ich kann anfangen zu erforschen, zu untersuchen, zu lernen, zu entdecken und herauszufinden, was geschieht. So können wir alles in unserem Leben erforschen, entdecken, davon lernen.
Es gilt, nicht darüber nachzudenken, sondern möglichst zu fühlen, zu spüren.
Wo zeigt sich das Wahrgenommene eventuell im Körper?
Welche Geschichte erzählen wir uns dazu?
Wie halten wir den Geisteszustand am Laufen? Bleibt er, wenn wir nicht eingreifen in irgendeiner Form!?
Ist da Begehren, Verlangen oder Aversion, Widerstand? Vielleicht Dumpfheit!?
Angenehm, Unangenehm oder weder/noch? Bleibt es gleich, verstärkt es sich, verschwindet es!? Was lernen wir aus der interessierten Beobachtung dieser Vorgänge!?
Können wir es entspannt wahrnehmen, ohne Urteil? Haben wir Vorlieben, Ideen, einen Plan was da sein soll, was nicht?
Oder kommt gleich die Keule? Cowboy-Vipassana…….Easy come, easy go.
Wenn man mit dem Geist arbeitet sollte man entspannt sein und ohne Anspannung praktizieren, ohne sich zu zwingen.
Was geschieht, wenn wir gar nicht intervenieren in irgendeiner Form?
Wir nehmen achtsam die Geisteszustände wahr. Gibt es einen unmittelbaren Anlass, einen Anfang? Auch das Ende dieser Erfahrungen ist wichtig. Haben wir genügend Wohlwollen und Gelassenheit, um dem Geschehen zuzuschauen oder wollen wir unsere Ruhe……
Überrollen uns unsere Emotionen oder finden wir eine Zuflucht, die uns erlaubt ihre Aktivitäten zur Kenntnis zu nehmen und tiefer zu verstehen!?
Gewöhnliche Menschen möchten vor allem, dass das Leben glatt und ohne Probleme abläuft. Praktizierende Buddhisten haben jedoch eine andere Einstellung. Sie sind bereit mannigfaltige Schwierigkeiten auf sich zu nehmen, wenn diese der Transformation anderer dienen.